Noch 10x hoch die Mauer? Und wer liegt denn auf der Lauer?

Match-Preview: SpVgg Greuther Fürth vs. FC St. Pauli
20. Spieltag | Saison 2015/2016 | 2. Bundesliga

Die Schonung hat ein Ende! Astra und der FCSP drängen wieder in den Alltag und werden Leber, Herz und Seele auch in der Rückrunde beanspruchen. Doch zunächst der Blick zurück…

Wir starteten mit einer Truppe, die kaum personelle Zuwächse zu verzeichnen hatte, unerwartet erfolgreich in die Hinserie dieser Spielzeit. Wir schlugen konzentriert und das Spiel kontrollierend, die schwer angeknockten Karlsruher in ihrer Heimspielstätte. Tief saß der Stachel, den ein glücklicher Vorstadtverein, mit Hilfe einer unerklärlichen Schiedrichterentscheidung im Klassenkampf, namens Relegation, hinterlassen hatte. Glückliche wie unerwartete Punkte gab es auch noch aus der Brausestadt. Während sich stark veränderte Kader der Konkurrenz  erst finden mussten, startete unsere Truppe hervorragend. Aus Lienens Defensivbasis wurde ein Bollwerk, ja gar eine Mauer, die zentral mit Lasse, „Skyman“ und Ziereis, sowie außen, durch den Glücksgriff Hornschuh und „Rakete“ Buballa, kaum zu überwinden war. Immer mal blieben dafür aber eigene Treffer aus, was dann immerhin auch zu einem Punkt reichte (z.B. beim BTSV und SCP). Letztlich wurden 30 Punkte eigefahren! Das war stark, wurde aber stets durch Verein und Umfeld nüchtern und realistisch bewertet. „Chewald“ prädigte der bohrenden Presse auch immer wieder „völlige Tabellenignoranz“ ein.

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Seid mutig, dann dürft Ihr bei Greuther Fürth sogar verlieren!

Match-Preview: SpVgg Greuther Fürth – FC St. Pauli
4. Spieltag |  2. Bundesliga |  Saison 2014/2015

Das erste Montagsspiel der Saison steht an, es geht nach Fürth. In erste Linie ist heute nicht das Spiel allein entscheidend. Es geht vielmehr um die richtige Einstellung und die Bereitschaft zu kämpfen. Das bezieht sich auch auf die Schauplätze neben dem satten Grün.

FCSP – mehr als einfach nur Fussball!

Letzte Woche durften wir wieder eine äußerst kreative Choreo auf der Süd bewundern. Man nahm Bezug auf die Vorgehensweisen der Polizei. Auslöser war vermutlich das schandhafte Verhalten der US-Polizisten, gegenüber einem jungen Amerkianer, wie in der Presse zu verfolgen war. Auch zum Bau einer Seilbahn im Hafen wurde mit dem Slogan „Lieber Achterbahn statt Seilbahn“ sowie zu den Wohnungsmissständen in Hamburg, auf die jüngst mit Hausbesetzungen reagiert wurde, bezog man klar Stellung.

Viele denken, dass mit unseren Bekenntnis gegen Rassismus wäre es bei St. Pauli getan. Mitnichten! Mit einem Auge schauen wir Fussball, mit dem anderen betrachten wir die Entwicklung in unsere Stadt und schweigen nicht, wo es was zu sagen gibt!

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Verstärkung für’s zentrale „Mitteldeck“ und ein Loch in der Bordwand!

Der Fanclub Wochenrückblick (KW 35)

Das Präsidium hat angekündigt, dass der Ausbau der Nordkurve verschoben wird, damit das Millerntor beim Pokalkracher gegen den BVB noch einmal bis unters Dach vollgestopft werden und sich das Feuer der „Hölle von St. Pauli“ um das komplette Spielfeld ausbreiten kann. Aber was passiert wenn wir weiterkommen? Wird dann der Ausbau ein drittes mal verschoben? Daran glaubt zwar derzeit keiner, aber man weiß ja nie! Irgendwann kann man den Abriss und Neubau des letzten Teilstücks nicht mehr weiter aufschieben. Dann haben wir wieder ein Loch in der Bordwand und werden einen Teil unserer Stimmung einbüßen. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die Fertigstellung unseres geliebten Millerntors. Bis es soweit ist beherbergen wir unsere Piratenbrüder und -schwestern von der Nord gern auf der Gegengeraden! Harr Harr!

Zurück zu den sportlichen Ereignissen auf unserem Piratenschiff. Zum Abschluss des 4. Spieltags segeln wir zum „heißgeliebten“ Montagsspiel nach Fürth und ziehen in die Schlacht gegen die Kleeblätter. Ob wir diese gewinnen, können wir noch nicht mit Sicherheit sagen, da es nicht unsere letzte ist, die wir ja bekanntlich auf jeden Fall gewinnen werden! Nachdem die SpVgg Greuther Fürth am Ende der letzten Saison unverdient nicht aufgestiegen ist und dafür Mordor weiter das Oberhaus mit seinen absurden Europa-League-Ambitionen unsicher macht, sind sie neben Nürnberg und Lautern als klarer Aufstiegsfavorit in diese Saison gestartet. Fürth hat gegen Bochum gut und gegen Nürnberg furios aufgespielt. Am letzten Spieltag bekamen sie jedoch einen Dämpfer gegen Ingolstadt. Unser Saisonstart läuft bisher schleppend, mit drei schwachen Spielen. Der Sieg in letzter Sekunde gegen Sandhausen hat ganz bestimmt allen gutgetan. Den Fans, den Spielern und auch dem Trainerteam. Er hat aber auch ein über 80 Minuten einschläferndes Spiel mit erheblichem Steigerungspotential verwässert. Trotzdem bekommt man durch so ein Erfolgserlebis etwas Rückenwind, den die boys in brown jetzt nutzen müssen. Ein Sieg gegen einen Aufstiegsfavoriten würde allen Selbstvertrauen geben und uns optimistisch auf die nächsten Partien blicken lassen. Wenn wir an die Pressekonferenz nach dem Sandhausenspiel denken, hoffen wir, dass Roland Vrabec etwas aus seinem Auftritt gelernt hat und sich ab sofort etwas gelassener in der Öffentlichkeit bewegt. Wenn er gegenüber der Mannschaft ähnlich rüberkommt, dann können wir die verunsicherte Spielweise nachvollziehen. Da muss sich dringend etwas ändern!

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