Fahr mal auswärts, digga!

FC St. Pauli (U23) zu Gast beim VfB Lübeck. Flutlicht, Provinz, Derby und Silvester.

Für eine kleine Delegation (1) unseres Fanclubs ging es am letzten Freitag zur U23 unseres magischen FCs. Glücklicherweise traf ich im Reisezentrum der Bahn noch eine kleine Bande von Verrückten, um den Fahrpreis zumindest auf 9€ zu verringern. Los ging es mit der Regio um 17.05 Uhr Richtung Lübeck. Ich habe dort drei Jahre gewohnt und es war schön der alten Heimat wieder einen Besuch abzustatten.

Angekommen in Lübeck warteten bereits einige andere Fans und die Gesetzeshüter auf uns. Gegen 18 Uhr startete dann der Marsch der Wilden 13. Mehr haben es leider nicht zum Bahnhof geschafft. Dort wartete außerdem ein Lübecker Jungspund, welcher sich bedrohlich seine Quarzsandhandschuhe überstreifte als sich unser Tross in Bewegung setzte. Diese gefährlichen Handschuhe stellten sich beim genaueren Hinsehen jedoch als billige Motorradhandschuhe heraus. Der circa 15-minütige Marsch zum Stadion war geprägt von Pinkelpausen und Stickertausch. Noch schnell zur Bank und dann durch den Wald ins Stadion. Auf dem Weg noch den letzten Hundehaufen ausweichen und schon ist man drin. Dass einer der Ordner es sich nicht nehmen konnte seinen Hamburg Pulli in Frakturschrift anzuziehen war natürlich auch klar.

Schnell die Zaunfahne aufgehängt, Bier geholt und dann ging das Spiel auch schon los. Knapp 200 St. PaulianerInnen sind mitgereist. Das obligatorische „Scheiß St. Pauli“ darf natürlich nicht fehlen. Lübeck hat am Anfang noch eine kleine aber recht ansehnliche Pyroshow abgezogen.

Zum Spiel: Naja, es war eigentlich schön anzusehen. Hier und da ein paar Passfehler und Lübeck hatte einige richtig gute Chancen. Schön war es, Schachten nach seiner Verletzungspause wieder mal zu sehen. Robin Himmelmann hat den Kasten sauber gehalten und das Spiel ging mit einem ernüchternden 0:0 aus. Von außerhalb des Stadions kam noch eine Silvesterrakete geflogen und dann war’s auch schon wieder vorbei. Nach dem Spiel ging es recht zackig Richtung Bahnhof und in die Heimat. Schlafen war angesagt, nächsten Tag spielt unsere Erste…

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