Augen auf im Strafraumverkehr

Match-Preview: Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli
10. Spieltag | 2. Bundesliga | Saison 2014/2015

Nach der Länderspielpause geht es nun an einem unsäglichen Montag auswärts gegen den Aufstiegsaspiranten Fortuna Düsseldorf. Die Pause wurde unter anderem genutzt, um unseren Kommissar Boller gebührend zu verabschieden. Auch Naki nutzte die Chance, um sich wieder ein bisschen in den Mittelpunkt zu spielen. Nach dem Freundschafts-Kick hatten alle das selbe Gefühl in der Brust. Bollers letztes Punktspiel und Abschied, am 34. Spieltag gegen Aue, war sehr viel emotionaler. Das war für uns die echte Verabschiedung von Fabian Boll und genau diese wird uns auch ewig in Erinnerung bleiben! Trotzdem war das „Klassentreffen“ schön, wir hatten alle Spaß und gute Laune und wir haben etwas für den guten Zweck getan.

Danke Boller, für zwölf tolle Jahre mit Aufstiegen, Abstiegen, Pokalsiegen, Emotionen, Freud, Leid und dem Derbysieg! Für immer mit Dir! You’ll never walk alone!

Unter der Woche wurde Maurice Litka mit einem Profivertrag ausgestattet, auch für Durchstarter Andrej Startsev soll eine Lösung  gefunden werden. Das finden wir gut und das zeigt uns, dass wir ein sehr gutes sportliches Fundament haben.

Beim letzten Spiel in Düsseldorf haben die „Boys in Brown“ mit 0:2 gewonnen, durch ein Tor von Sebastian Maier (21. Minute) und einem „last minute“-Tor von Lennart Thy, letzterer holte sich zudem die fünfte gelbe Karte. Beide kommen bei Meggle wieder regelmäßig zum Zug. Maier als frische Kraft in der zweiten Halbzeit und Thy auf der für ihn ungewohnten Außenverteidiger-Position.

Am Montag geht es also in die Landeshauptstadt von NRW. Ein gut gefülltes Stadion wird die Elf von Meggle erwarten. Schwenkfahnen und Doppelhalter sind erlaubt, Konfetti nicht! – ??? Wo Meggle eher auf junge, talentierte Spieler setzt, gibt Oliver Reck auf der anderen Seite einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern eine Chance. Mit Avevor treffen wir auf einen alten Bekannten. Brandgefährlich ist die Offensive mit Benschop und Pohjanpalo, die zusammen 12 von den insgesamt 18 Toren der Fortuna erzielt haben. Also, Augen auf im Strafraumverkehr!

Zu unseren „gegnerischen“ Fans sei gesagt, sympatische „Dissidenti Ultras“, die sich gegen jegliche Arten von Faschismus und Homophobie einsetzen. „Refugees Welcome“ heißen und lautstark ihre Mannschaft anfeuern.  Aber auch eine andere Gruppierung ist vorhanden, die sich „unpolitisch“ nennt, dann aber doch eine Fahne der rassistischen „Frente Atletico“ hisst. Das verurteilen wir ausdrücklich! Fußball ist eben auch Politik, genauso wie das Leben, immer und überall!

Wir tippen auf ein knappes und umkämpftes 1:1, durch ein Tor von  Bu, Bu, Bu, Bu, Budimir, der mal wieder einen Startelf-Einsatz verdient hätte!

Forza Sankt Pauli!

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